Na es geht doch gerade nicht!

Ha! Und erneut ist es mir gelungen den Titel eines Artikels im Verhältnis zu dessen Informationsgehalt von höherem Gewicht zu gestalten, als dies notwendig gewesen wäre. Denn wer nun weiterliest, muss sich schon so einiges erhoffen. Im Großen und Ganzen wird es nämlich nur eine “Message” geben. Mehr…

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Großunternehmen Serie. Teil 3: Metro Group

DIe Metro AG ist ein wirklich großes Unternehmen. Es beschäftigt weltweit etwa 228.000 Mitarbeiter. Doch was tun diese den ganzen Tag? Im Großen und Ganzen wahrscheinlich arbeiten! Mehr…

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Ein paar minimale Änderungen

Ja, nun klickt man schon einmal auf diese vielsagende Überschrift und erwartet nun Großes. Aber es ist tatsächlich nur so, dass es ein paar minimale Änderungen gibt. Falls du zum ersten Mal hier bist, wirst du sie ohnehin nicht erkennen (falls das zutrifft: ein fröhliches “herzlich Willkommen!”). Mehr…

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Russisch Brot

15. Juli 2008 Andreas 1 Kommentar

Ich war heute im Supermarkt in Yaroslavl, wollte meine Einkäufe erledigen. Der REAL-Markt ist in der Wochenmitte immer noch nicht so überfüllt. Bin dann zufälligerweise in die Backwarenabteilung geraten, wo blaue BAHLSEN-Tüten meine Aufmerksamkeit erzeugte, es waren Tüten mit “Russisch Brot”, da ist mir eingefallen, dass es dieses Gebäck auch schon zu DDR Zeiten gab, als noch viele Russen mehr oder weniger freiwillig dort lebten. Da ich mit einer Russin unterwegs war, fragte ich gleich mal nach, ob man “Russisch Brot” von einem russischen Hersteller kaufen könne. Meine Überraschung war sehr groß als sie sagte, ihr sei “russki chleb” überhaupt nicht bekannt, weitere Forschungen blieben auch erfolglos.
Fazit: Was wir von Russland kennen, ist noch nicht mal russisch!

Übrigens noch ein weiteres Beispiel: als ich vor einigen Jahren mehrfach in Mexiko weilte, wollte ich unbedingt mal das für Deutsche typisch mexikanische Gericht “Chilli con carne” essen, es war aber dort völlig unbekannt und auch nicht verfügbar.

Kennt ihr weitere Beispiele deutscher Spezialitäten mit ausländischem Namen? Wenn ihr Lust habt, könnt ihr es in den Kommentaren schreiben.

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Der erste Tag an der Uni

Eine Anekdote zum Sonntag:
Nun kam also der Augenblick, an dem ich mich als Student betiteln durfte. Wahnsinn, nach 13 Jahren Schule nun sowas!

Am Anfang bekam ich wie jeder andere auch diese wunderschöne Informationsmappe unserer Fakultät zugesandt, in der die ersten Termine verzeichnet waren. Meine erste Woche begann irgendwann im Oktober und sie nannte sich fortan “Einführungswoche”. Wir wurden brachialer Weise bereits um 7:30 Uhr eingeführt. Der Dekan der Fakultät hielt eine Ansprache an die Neuen. Ich saß nun im Hörsaal und schaute mich um und entdeckte hier und da das ein oder andere bekannte Gesicht. Das nutzte mir aber wenig, da die bekannten Gesichter zu unbekannt gewesen waren, um bekannt zu sein… Man hatte sich also schon einmal gesehen, aber mehr auch nicht.

Im Anschluss daran – wie sich später herausstellte für Studenten immernoch eine frühe Zeit – fand ein Rundgang über das Campus-Gelände statt, wo die WLOer (Wirtschaftsingenieurwesen und Logistiker) bereits unter sich waren und in vier Gruppen eingeteilt wurden. Ich kannte immernoch keinen Menschen. Aber da in unserer Gruppe nur drei männliche Wesen waren, unterhielt man sich recht angeregt. Schnell stellte ich fest, dass dieser eine von den beiden doch aus Halle kommen müsste. Für einen überzeugten Magdeburger eventuell ein kleines Problem. Doch Statistiken zeigen (nimmt man die der Einwohner heraus), dass Halle immerhin noch “schlechter” sei, als Magdeburg. Das wissen zwar alle, bloß die paar Hallenser wollen dem keinen Glauben schenken (ich weiß, wovon ich rede, Halle ist wirklich grauselig). Nun freundeten Fabi, Basti (aus der Nähe von Cottbus und von Natur aus daher kein Klassenfeind) und ich uns über alle kulturellen Grenzen hinweg doch irgendwie an…

Im Jahre 1987 beendete mein Vater sein Maschinenbaustudium in Magdeburg. Unter seinen Kollegen war damals auch Hartmut Volkmann aus Auleben (nahe Nordhausen in Thüringen). Auf den in den folgenden Jahren stattfindenden Seminargruppentreffen lernten sich also auch irgendwie die Kinder an. Da ich schon so weit aushole, dürfte nun klar sein, dass sowohl Christian als auch ich wir es für sehr unwahrscheinlich hielten, nun nach 20 Jahren ebenfalls im selben Studiengang zu sein und so gingen wir einfach aneinander vorbei als wir uns das erste Mal sahen – lernten uns im Folgenden aber auch besser kennen.

Zu guter Letzt noch ein nettes Fettnäpfchen. Christian wollte auch neue Bekanntschaften knüpfen und so kam es, dass er am ersten Tag vor einem Jungen mit blondem Haar stand. “Ja und was studierst du so?”, “Woher kommst du?” und so weiter waren die damals gängigen Fragen. “Und wie heißt du?”, fragte der blonde Junge. “Christian”, antwortete Christian, “und du?” – “Horst”. Ah, na klar, der war gut, dachte sich Christian und lachte kurz. “Haha, sag mal wirklich”, meinte Christian. Horsts Miene verfinsterte sich und das Gespräch konnte als beendet angesehen werden.

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Wort zum Sonntag

Lernen. Lernen, lernen pupernen!

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Großunternehmen Serie. Teil2: Otto Group

Nach amazon.com ist Otto der größte Online Händler weltweit. Das ist doch mal eine Aussage. Ein deutsches Unternehmen ist die Nummer zwei weltweit! Mehr noch, die Otto-Group beschäftigt ca. 55.000 Mitarbeiter. Die Gruppe, die mit 123 Gesellschaften in 19 Ländern operiert, ist in vier Segmente aufgeteilt: Finanzdienstleistungen, Einzelhandel, Großhandel und Service.

Das Unternehmen wurde 1949 von Werner Otto als Schuhversand gegründet und expandiert seitdem ständig durch Joint Ventures und Neugründungen. Im Folgenden werden nun einige dieser Unternehmen wahllos aufgezählt.

Otto Versand: Der Klassiker und immerhin schon im Namen enthalten. Jeder kennt von Mutti die Kataloge oder hat vielleicht sogar schonmal selbst etwas bestellt.

Nun aber zu den weniger offensichtlichen Beteiligungen. So gibt es da zum Beispiel die Baumarkt Direkt AG. Diese hält 50,1% am hagebaumarkt – mach dein Ding!

Weitere Versandhäuser sind Baur, manufactum, Alba Moda oder apart. Bon Prix verkauft einige Textilien und cofidis kümmert sich um Kredite. Crate&Barrel verkauft Haushaltswaren in den USA und discount24.de ist ein Onlineversandhaus. EOS tritt als Europas führender Anbieter für Financial Services in Erscheinung.

Frankonia, Sport Scheck und Zara kennt man aus einigen Einkaufszentren und bei Küche&Co kann man selbige kaufen. Bei mytoys.de kann man Spielzeuge für den jungen Nachwuchs erwerben.

Um den Urlaub kümmert sich OFT. Diese Tochter betreitbt zum Beispiel “Reiseland”-Filialen oder den Travelchannel und flug.de für Online-Bucher.

Für den Versand der Ware sind schließlich Hermes Logistics oder die dazu gehörende TNT zuständig, die oft mit ihren blau-weißes Autos durch die deutschen Straßen jagen.

TNT logo Firmenlogo

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Telekom Werbung mit Paul Potts

Seit einigen Tagen läuft ein neuer Werbespot der Telekom im Fernsehen. Dass dieser etwas anders – sprich wesentlich emotionaler – als die meisten anderen Spots sind, verleitet mich zu diesem Beitrag. Der interessierte Werbeguckende wird sich bereits informiert haben. Doch für alle, die zufällig über diese Seite stolpern und dennoch gerne wissen würden, wer diese Mann mit den schiefen Zähnen und dem rundlichen Äußeren ist, denen sei gesagt: Dieser Mann heißt Paul Potts.

Das Motto des Werbespots ist “Erleben, was verbindet”. Aber bei genauerem Hinsehen entpuppt sich ein kleines Detail, das es für die Telekom zusätzlich interessant gemacht haben dürfte, gerade Paul Potts als Hauptfigur im neuen Spot zu platzieren. In seinem vorigen Leben war Paul Potts, der mittlerweile sogar eine CD veröffentlicht hat, nämlich Handyverkäufer.

“Nessum Dorma”, das natürlich auch schon von Pavarotti gesungen wurde, ist genau das Stück, das beim Publikum der britischen Show X-Factor besonders gut ankam. Von seinen Mitschülern früher gehänselt, wurde Paul Potts mit diesem Auftritt ein Star in England und gewann schließlich das Finale des britischen Pendants zu Deutschland sucht den Superstar. Erstaunlich, dass ich erst jetzt davon erfahre, wo doch das Finale bereits im August vergangenen Jahres war.

Das Material dieses Originals bastelte die Telekom mit ein paar Handys und Emotionen erweitert zu dem bisher besten Werbespot des Jahres! Äpfel mit Birnen zu vergleichen wird einem zwar schon in der Grundschule vorgeworfen, ich muss aber sagen, dass dieser Auftritt sämtliche Fairy Ultra- und Prilwerbungen weit, ganz ganz weit, in den Schatten stellt.

Paul Potts ist 37 Jahre alt. Sein erstes Album “One Chance” erklomm auf Anhieb Platz eins der UK Album Charts. Von seinem Gewinn ließ er sich seine Zähne richten.

Focus Online über Paul Potts

What’s up Doc?

Bevor ich nun noch schnell meinen Weg zur Uni bahne, möchte ich an alle Daheimgebliebenen den Hinweis verteilen, dass es sich durchaus lohnt, alte Comics anzuschauen, die man schon als Kind zu schätzen gelernt hat.

Heute: Bugs Bunny auf einem Schiff, das vom bösen Piraten Sam gekapert werden soll:

Bugs Bunny and Yosemite Sam in Captain Hareblower

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Tape.tv

8. Juli 2008 Konstantin 1 Kommentar

Letztens bin ich über eine Seite gestolpert, die am laufenden Band Videos von diversen Künstlern zeigt. Genau das richtige, um die Streams, die in einem Flash-Fenster ausgestrahlt werden, auf einer kleinen Party im Hintergrund laufen zu lassen. Dabei laufen die Titel eher zufällig über den Schirm. Jedoch ist es dennoch möglich, sich auf ein bestimmtes Genre einzuschießen oder spezielle Künstler zu wählen (wenn man zum Beispiel ein bestimmtes Video sucht). Titel, die man nicht zu sehr schätzt, können einfach übersprungen werden.

Finanziert wird das Angebot durch kurze Werbeeinblendungen zwischen den Titeln.

Link: Tape.tv

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