Den am 5. Mai 1818 in Trier geborene Karl Marx kennt jeder vom Namen her. Lange sind über den Philosophen keine Neuigkeiten durch die Presse gesickert – zumal er schon seit 1883 Tod ist. Doch volke.biz enthüllt heute:
Und noch ein paar Zitate des Altmeisters des Kapitals:
Von meiner Alten erhielt ich gestern Antwort. Nichts als ‘zärtliche’ Redensarten, but no cash. Außerdem teilt sie mir mit, was ich längst wußte, daß sie 75 Jahre alt ist und manche Gebresten des Alters fühlt.” – Karl Marx an Friedrich Engels, 1861
“Der gesellschaftliche Fortschritt lässt sich exakt messen an der gesellschaftlichen Stellung des schönen Geschlechts (die Häßlichen eingeschlossen).” – Marx an Ludwig Kugelmann, 12. Dezember 1868
„Alle Revolutionen haben bisher nur eines bewiesen, nämlich, daß sich vieles ändern läßt, bloß nicht die Menschen.“
Walter Moers ist witzig. Wirklich? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht genau. Ich kenne ihn ja nicht. Aber man könnte tatsächlich meinen er wäre es. Einige überlegen jetzt, wer Walter Moers ist, andere kennen ihn und schreien “ja, er ist witzig, er ist es!”. Andere kramen irgendwo hinten im Kämmerlein ihres Gedächtnisses und erinnern sich an einen Walter Moers, und wissen nicht so ganz, woher denn diese Beziehung zum Namen kommt.
Es ist sicherlich nicht der erste Gedanke, den man an Mönchengladbach verliert, wenn man Walter Moers hört. Auch im Jahr 1957 hab es gut und gerne wichtigere Daten als seinen Geburtstag.
Unsere Generation kam aber schon sehr früh mit Walter Moers in Verbindung, wenngleich auch hier nicht sofort klar ist, dass “Käpt’n Blaubär” aus seiner Feder stammt. Der lustige Onkel Schorsch mit dem grünen Pulli ist da wesentlich bekannter.
Einige Jahre später erregte das kleine Arschloch Aufmerksamkeit. Auch hier war Walter Moers federführend.
2005 kreierte Herr Moers dann ein kleines Hitler-Video. Sehr witzig!
Aber was soll das jetzt alles? Warum ist er denn nun witzig und warum interessiert mich das? Weil Walter Moers eben jenen Käpt’n Blaubär in eine Phantasiewelt platzierte (“Zamonien”) und seitdem fleißig neue Romane schreibt. Und die sind witzig! Man fange an mit Käpt’n Blaubär, der 13 1/2 Leben besitzt und in einer Nussschale über den Ozean reist. Diese Geschichten haben nicht mehr viel mit den drei nervigen Dingern und Hein Blöd zu tun. Man taucht in einen komplett neuen Kosmos ein und die Buchstaben verbinden sich zu Wörtern und Sätzen, die einen laut aufschreien lassen.
Oder man nimmt Rumo den Wolpertinger, einen kleinen Hund (oder eben Wolpertinger), der wächst und wächst und immer größer und cleverer wird, als auch einer der stärksten seiner Art. Er zieht aus und lernt die Welt kennen, gewinnt Freunde und Feinde. Zusammen bestreiten sie ihre Abenteuer teilweise auch im Dunkeln.
Wie meinerseits zu vermuten war, hat es sich nun doch bestätigt, dass Erdbeeren lecker sind… Nur drei Leute können diesen roten eiförmigen Dingern nichts abgewinnen. Warum nur? Wurdet ihr in der Kindheit schlecht behandelt?
Aus aktuellem Anlass (nicht etwa, dass die bösen Russen in Georgien eingefallen sind – Achtung Ironie!) und dadurch auch etwas verspätet, starte ich heute eine neue Umfrage. Ich möchte dieses Mal wissen, welche der folgenden Aussagen eurer Meinung nach über Russland stimmen oder eben auch nicht. Es sind alle Antworten anklickbar. Oder gibt es noch Vorturteile, die ihr habt?
Dreieinhalb Wochen sind vorbei und auch der letzte Rest von uns ist wieder zu Hause angekommen. Aber auch seitdem ist wieder ein Tag vergangen und gerade hier scheint es so, als ob sich nichts getan hätte. Ja wo sind denn die ganzen Bilder? Wo ist denn der Reisebericht?
Nun, die Bilder sind noch auf der Festplatte und der Reisebericht in meinem Gehirn verschlossen. Ich werde mich nun aber sammeln und langsam aber sicher hier die Bilder veröffentlichen (sicherlich irgendwann nächster Woche die ersten paar) und auch mit dem Schreiben beginnen.
Ich bin froh ein Student zu sein, denn als ein solcher habe ich noch ein paar Wochen Zeit, eben jenen angesprochenen Selbst- und gute-Bilder-Findungsprozess zu erfüllen.
Ihr dürft gespannt sein, denn ich habe sowohl tolle Geschichten zu erzählen, als auch spektakuläre und wunderschöne Bilder geschossen.
Heute ist unser 5. Tag in Russland und wir sind alle sehr gut drauf. Nagut, vielleicht noch ein wenig durchgeknautscht von gestern Abend (wir waren in einer Disko und sind erst sieben Uhr zu Hause gewesen), aber ansonsten ist alles okay.
Ich moechte jetzt natuerlich nicht zu viel vorweg nehmen vom finalen Reisebericht aus Russland. Dennoch sei gesagt, dass es bisher wirklich grandios ist (alles weitere dann spaeter, also dran bleiben). Heute verlassen wir Jekatrinburg Richtung Novosibirsk. Die 22 Stunden Zugfahrt werden sicherlich recht entspannend werden…
Also, wir vier Magdeburger Jungs leben noch alle und geniessen das Leben im asiatischen Teil Russlands.
Bald geht es los. Nach etwas weniger als einem Jahr fahr ich endlich mal wieder etwas länger weg – ab in den Urlaub! Kai, Marko, Paul und ich fahren mit der Transsib an den Baikal und verbringen dort mal wunderschöne zehn Tage (insgesamt sind werden wir ca. 3,5 Wochen unterwegs sein). Sofern ich mal über ein Internet stolpere, werde ich natürlich versuchen, auch mal den ein oder anderen Text zu bloggen oder aber ein paar Notizen zu machen und diese dann schriftlich aufzubereiten. Wir werden sehen…
Damit die Ankündigung nun nicht so nutzlos im Raum herumschwebt, möchte ich abermals ein kleines Youtube Video bereitstellen.
Kiwis sind die “Nationalvögel” der Neuseeländer und kommen auch nur dort vor. Es gibt fünf verschiedene Kiwiarten, denen jedoch gemein ist, dass sie nicht fliegen können. Sie sind ein wenig kleiner als Hühner und haben einen langen Schnabel, mit dem sie auf der Erde nach Würmern oder Insekten suchen. Dabei haben sie an der Schnabelspitze ein Riechorgan. Von einer Nase zu sprechen, ist bei einem spitzen Schnabel sicherlich die falsche Wahl… Weiterhin markant ist es, dass Kiwiweibchen im Verhältnis zur Körpergröße die größten Eier legen (sie entsprechen circa 30 Prozent der Masse des Weibchens). Die knuddeligen Vögel sieht man äußerst selten; sie sind nachtaktiv und zusätzlich stark vom Aussterben bedroht.
Das braune Gefieder der Vögel wirkt eher wie Fell und unter ihm sind auch die kleinen Flügelchen verborgen – Relikte aus alten Zeiten, als Kiwis noch fliegen konnten. Auch die in Form und Farbe – zumindest äußerlich – den Vögeln ähnlichen Früchte haben ihren Namen von den Kiwis; 1959 wurde die Kiwifrucht erstmals unter selbigen Namen vermarktet…
Es hat sich nun herausgestellt, dass ein paar Leute, die an meiner letzten Umfrage teilnahmen, entweder die Bremse oder gelbe Ampeln verachten, denn von 18 Leuten drücken vier noch einmal richtig auf die Tube. Drei Leute halten brav an. Sehr gut und es gibt ein Bienchen in den Führerschein. Elf Leute gaben an, dass es von ihrer Tagesform abhinge. Eventuelle Schlüsse sollte jeder selber ziehen (am besten die Ampeln abschaffen und durch Kreisverkehre ersetzen; aber das können wir erst machen, wenn es in Deutschland ein riesiges Ölvorkommen gibt, sodass Geld erstmal nicht mehr so wichtig wäre…)
Nun aber zur aktuellen Umfrage: Während der letzten Monate gab es in Magdeburg (und sicher auch in anderen Städten) jede Menge Erdbeeren, die teilweise in selbigen verkauft worden. Ich persönlich habe eigentlich immer Lust, auf die ein oder andere Erdbeere. Deswegen wird den ganzen August die Frage gestellt, in welchem Verhältnis du denn zur Erdbeere stehst. Für mich ist sie im Sommer unverzichtbar
Fabian L. sei es zu verdanken, dass ich mal wieder ein kleines Netzfundstück präsentieren kann. Es handelt sich dabei um einen E-Jugendlichen (oder noch jünger?), der erfolgreich wie Streichhölzer agierende Abwehrspieler ausspielt und ein ums andere mal ein Tor schießt.
Nun ist das Talent dieses kleinen Burschens nicht von der Hand zu weisen und die viereinhalb Minuten auf die Bilder zu starren lässt einen doch stark an den eigenen (fußballerischen) Fähigkeiten zweifeln. Doch ich tröste mich gerne mit der Tatsache, dass ich in der F-Jugend gleich bei meinem ersten Spiel auch in Tor erzielen konnte (das Spiel wurde dann mit 3:0 gewonnen).
“Los Jungs. Beeilung! Der Bus kommt in fünf Minuten.” – “Ach, Scheiße! Was machen wir jetzt mit der Mische?” – “Na füll um!” – “Oh, so’n Stress jetzt.” Ein Weiterer: “Kommt jetzt, geht los!” Ich war mit Fahrrad da und wollte nicht mehr mit den anderen zu einer weiteren Party. Direkt vor der Königstraße 2 in Ottersleben befindet sich die Bushaltestelle.
Ich war bereits draußen. “Der Bus steht da gerade…”, sagte ich. “Was? Oh, los jetzt!”, rief jemand. Sie fuhren mit dem Bus weiter, während ich mich ärgerte nun noch die drei Kilometer bis nach Hause zu müssen.
Es war dunkel. Die Straßenlaternen warfen nicht mehr als ihren gelben Lichtkegel und an einigen Enden war es ganz und gar dunkel. Meine Fahrradlampe wies mir den Weg bis zur nächsten Laterne.
Am Eichplatz bemerkte ich die ersten Menschen, die es kurz vor zwölf Uhr in der Nacht umher trieb. Sie überquerten die Straße; an der Uhr am Rand des Platzes war – nicht wie sonst üblich – kein Mensch. Nur diese drei Leute mitten auf dem gelben Kopfsteinpflaster. Was mag diese Gestalten wohl um diese Zeit hierherführen? Meine Gedankten schweiften ab. Und plötzlich war es der Wind, die mir ins Ohr blies und meine Aufmerksamkeit für die Details dieser Nachtlandschaft weckte, ansonsten war alles sehr ruhig und nichts bewegte sich. Dort hinter den Häusern war ein Sportplatz, auf dem ich früher einmal Fußball spielte. Mein Rad rollte weiter die Straße hinab. Hinter einigen Fenstern brannte noch Licht und das bunte Geflacker eines Fernsehers durchzuckte den schattigen Raum. Ah, dort stand einmal ein Baumarkt. Mittlerweile hat sich an dieser Stelle eine Einfamilienhaussiedlung entwickelt. Nein, bei diesem Baumart würde heute keiner mehr einkaufen. Auf der anderen Straßenseite stehen die Häuser schon länger. Große Tannen und alte Linden ließen hinter ihrer Dunkelheit einen Garten erahnen. In einem blank polierten Klingenschild blitzte für eine kleine Sekunde das gelbe Licht der Laterne. Kurze Zeit später fühlte man sich enger. Die Gebäude waren nun eine Etage höher und direkt am Gehweg gebaut. Meine Fahrradreifen summten auf der asphaltierten Straße und wurden leiser, als ich abbremste. Die Straße mündete nun in die Hauptstraße und ich musste wieder etwas stärker in die Pedale treten, um in Fahrt zu kommen. Die Enge der vorigen Straße wich nun einem Feld auf der einen Seite. Es waren nicht einmal Wolken am Himmel! Hinten am Horizont sah man die viereckigen Wohnsilos aus einem anderen Stadtteil. Fünf Autos fuhren nun am mir vorbei und an einer Haltestellen saßen die nächsten drei Menschen, denen ich auf meiner Heimfahrt begegnete. Sie hielten Bierflaschen in den Händen und lachten. Der Wind holte mich abermals aus meinen Gedanken zurück. Schon hier! Ich musste nur noch die Straße überqueren und in die Florian-Geyer-Straße einbiegen. Jetzt trat ich richtig in die Pedale und der Wind heulte noch einmal auf.
Als ich schließlich zu Hause ankam wurde er leiser und leiser. Schließlich kam mein Fahrrad zum Stehen. Nur noch das Brummen des Garagentors. Ich war zu Hause.
Auch wenn die Kommentare usw. nicht übermäßig häufig (selten also) benutzt werden, frage ich doch gerne mal an dieser Stelle, welche Seiten der geneigte User bei jeder “Session” ansteuert. Bei mir sieht es so aus: Mehr…
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