Der obigen Erkenntnis bin ich heute abermals sehr nahe gekommen. Jedes Jahr so im November, wenn der erste Schnell vom Himmel runterfällt, frage ich mich, was der Schnee, der alte Sack, hier verloren hat. Ich habe nichts gegen Schnee im Allgemeinen. So verzaubert er die Landschaften im Harz oder den Alpen in ein prachtvolles Ambiente, einem Ölgemälde gleich. Meinetwegen kann er auch in Thüringen oder Sachsen rumliegen…
Aber, lieber Schnee, bitte doch nicht im norddeutschen Tiefland. Überlege es dir gut, du taust doch eh bald wieder. Leute latschen dich breit und wohl nur kleine halslose Monster freuen sich über deinen Anblick – und Omas wahrscheinlich auch (“Och, sieht das schön aus, und die Bäume…”).
Aber jeder Praktiker weiß doch, dass Schnee scheiße ist. Er ist kalt, und wenn er fällt, ist es die Umwelt ebenso. Es gibt nur noch hell und dunkel – sämtliche Farben der Natur scheinen verschluckt worden zu sein. Außerdem muss man den Schnee beseite fegen, wenn er auf dem Fußweg rumliegt. Darüber hinaus ist schnee braun, wenn er schmilzt und das sieht doch noch schlimmer aus, als wenn alles weiß ist.
Dennoch habe ich mich heute Vormittag in den Garten begeben und ein paar Fotos gemacht. Da das nun erledigt ist, kann der Sommer wieder kommen!
Ich kam in Taupo an. Es ist nahezu glasklar, was man dort macht. Taupo ist angeblich der Ort in Neuseeland, an dem man am günstigsten einen Fallschirmsprung machen kann. Zunächst war das Wetter nicht in optimaler Form, sodass ich erst gar nicht springen konnte. Ich machte mich auf den Weg nach Rotorua und verbrachte dort einige Tage. Als der Wetterbericht von besseren Bedingungen sprach, entschloss ich mich, wieder zurück nach Taupo zu düsen.
Manchmal, so wird gesagt, meldet man sich vormittags für einen Sprung an und ist bereits mittags wieder in der Luft. Bei mir hieß es, dass es morgen losginge. Ich war zu dieser Zeit alleine unterwegs und fuhr dann zum kleinen Flugplatz. Dort unterschrieb ich, dass im Todesfall keine Ansprüche gestellt werden können. Dort hatte ich dann auch zittrige Knie, die schon den ganzen Tag aus Knete zu bestehen schienen. Dort kamen dann auch plötzlich Katie und Alex hereinspaziert, mit denen ich einige Wochen zuvor Kiwis geerntet und gemeinsam bei den Coles geschlafen hatte. Wir freuten uns, uns wiederzusehen und sprangen dann kurzerhand aus einem Flugzeug…
Das folgende Video zeigt unter anderem meinen Sprung aus 12000 Fuß, sowie den einer weiteren Engländerin, deren Name mir nach all den Monaten entfallen ist…
Nach einem Artikel von SPON dachte ich mir, dass ich heute mal ein kleines Comic – erneut von Walter Moers – einstelle.
Der oben genannte Artikel beschreibt ein etwas spezielles Problem vom Führer. Demnach sei es erwiesen, dass Hitler nur noch ein Ei hatte. Lest und schaut aber selber…
Nun, ein Jahr Monat ist es her, seitdem ich mich zuletzt der Öffentlichkeit über diesen Kanal der Kommunikation freigab. Das ändert sich just in diesem Augenblick, da ich es für durchaus erwähnenswert halte, dass die britsche Komikertruppe der Monty Pythons nun auf Youtube mit einem eigenen Kanal online sind, der zu allem Überfluss auch noch in HQ (“High Quality”) überträgt. Wer bereits mit dem Begriff High Quality wenig anzufangen weiß, dem sei gesagt, dass sich das Angebot dann nicht bis zu dessen Zielgruppe durchringt. Dennoch ist für alle anderen ein Blick auf den Kanal durchaus lustig und mitunter auch zeitintensiv.
Genüg des Geschätzes, mit einem KLICK geht es los. Um ein wenig Vorstimmung zu erzeugen, möchte ich bereits an dieser Stelle ein kleines Video einblenden.
Vor mehr als einer Stunde sind wir in Jekaterinburg verabschiedet wurden. Es war spät. Im Hintergrund das dumpfe Rauschen des Zuges, der über die Gleise fährt. In regelmäßigen Abstanden – klack – klack. Klack – klack. Draußen war es so schwarz, dass wir nur unsere verschwommenen Figuren im Fenster sehen konnten. Um etwas frische Luft in unser Abteil zu lassen, haben wir die Tür auf gemacht. Im Gang waren keine Leute mehr. Die meisten schliefen bereits. Doch dann ein Poltern aus Richtung des Speisewagens. Maulwurf ging an unserem Abteil vorbei. Wir gaben ihm den Namen ob seiner offensichtlichen Augenleiden, da wir uns vorstellten, dass seine Augen ohne Brille etwa denen von eben jenen kleinen wühlenden Erdtieren haben müssten. Auch Alexej sind wir bereits einige Minuten zuvor begegnet, als er mit Fischen in beiden Händen um unsere Rucksäcke steuerte, die noch im Gang standen. Er musterte uns neugierig und freute sich, als er von den Rucksäcken auf seine Hände blickte und den Fisch entdeckte. Hinter dem Maulwurf und Alexej kamen noch eine Fahne Wodka und Zigarettenrauch. Und Fisch. Einige Sekunden später stand Alexej wieder im Flur. Der Fisch fehlte aber nun galt uns fast seine komplette Aufmerksamkeit. Mit dem kleinen anderen Rest seiner Sinne versuchte er nicht umzufallen. Er hörte uns. Er erkannte die Laute, wusste, dass wir Deutsch sprachen. Alexej streckte sich. Er holte tief Luft und fing an zu singen: “Deutsche Soldaten fallen an der Wolga.” Der Maulwurf beobachtete ihn durch seine dicken Brillengläser. Wir ließen alles stehen und liegen. Wir schauten uns an und fragten uns noch einmal sicherheitshalber, ob er gerade etwas von deutschen Soldaten, von Wolga und vom Fallen gesungen hat. Wir einigten uns darauf, dass er es nicht sang, sondern krächzte, aber dass wir den Text durchaus verstanden haben. Alexej atmete tief durch. Ihm schien unsere Verwunderung entgangen zu sein, denn er sang den Text noch einmal. Der Maulwurf musterte nach wie vor alles ganz genau. Seine Augen wirkten übernatürlich groß und seine Jogginghose hing schlabberig an seinen Beinen herunter. Alexej fuchtelte mit seinen Händen herum und krächzte fröhlich weiter. Er wedelte dabei Fisch-, Zigaretten- und Alkoholduft zu uns herüber. Unter seinen Fingernägeln sammelte sich im Laufe der Zeit eine schwarze Substanz. Er grinste uns an und wollte uns wahrscheinlich mit seinem Blick fragen, wie uns seine Aufführung denn gefallen habe.
Ich weiß gar nicht mehr genau, was wir mit ihm erzählten. Doch als wir nach nur wenigen Minuten genug hatten, zogen wir uns in unser Abteil zurück und schlossen die Tür. Als wir dann dachten, dass die Luft wieder rein wäre, öffneten wir die Tür unseres Abteils.
Das folgende Video zeigt Alexej und Maulwurf (stets im Hintergrund), als sie aus dem Speisewagen zurückkehrten und in ihr Abteil wollten.
Kai versuchte dann stets, die Konversation aufrecht zu erhalten. Marko fühlte sich hingegen leicht genervt und äußert diese Ansicht des öfteren während des Drehs. Pauli war für die Kameraführung verantwortlich. Ich hingegen lag zitternd auf meinem Bett und gab nur sehr wenige Kommentare von mir, da ich stets bemüht war, vor Lachen nicht laut los zu schreien.
Noch ein Hinweis: Da die Tonqualität sehr schlecht ist, empfehle ich, die Boxen sehr weit aufzudrehen, um in den vollen Genuss des Tonumfangs zu gelangen.
Auf Frankies Blog bin ich über einen Link gestolpert, der auf ein kleines Youtube-Video verweist. Dort mischt ein recht talentierte Musikoch ein paar Zutaten zu einen echt “krassen” Beat. Einige mögen es schon kennen, da ich mal wieder ca. 1 1/2 Jahre zu spät dran bin, aber diejenigen mögen dann vielleicht in Erinnerungen schwelgen, wie es denn war, damals, als sie es zum ersten Mal taten.
Nun noch an alle, die sich wundern, wer eigentlich Frankie ist. Remember New Zealand? The mate I met when I was on the boat? Das war Frankie, später traf ich ihn nochmals beim Sonnenaufgang am East Cape. Fair enough!
Ich möchte ein paar neue Bilder erwähnen, die am 3. Oktober, am Tag unserer wunderschönen Einheit entstanden sind, aber ansonsten damit nichts zu tun haben. Mehr…
Das folgende Youtube Video basiert auf einem angeblich wahrem Vorfall. Es klingt aber dennoch ein wenig unrealistisch. Inwiefern dieso also tatsächlich der Realität entspricht, kann ich nicht sagen und muss wohl von jedem selbst eingeschätzt werden. Nichtsdestotrotz kann man sich hiermit knapp zwei Minuten seines Lebens auf recht lustige Weise vertreiben.
Endlich gibt es auf volke.biz auch ein paar meiner Bilder. Es sind wohl 139 Bilder, dich ich jetzt gleich anfangen werde, zu kommentieren, damit der interessierte Angucker auch weiß, was er gerade bewundert
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