Na es geht doch gerade nicht!
Ha! Und erneut ist es mir gelungen den Titel eines Artikels im Verhältnis zu dessen Informationsgehalt von höherem Gewicht zu gestalten, als dies notwendig gewesen wäre. Denn wer nun weiterliest, muss sich schon so einiges erhoffen. Im Großen und Ganzen wird es nämlich nur eine „Message“ geben.
Doch dazu erst einmal die Einleitung: Heute habe auf einer Straße mit vielen Bäumen einen Specht gesehen. Um genau zu sein ein Mensch, bei dem es wahnsinnig komisch wäre, wenn dieser beim Nachnamen Specht hieße. Er klopfte mit einem kleinem Hämmerchen gegen die Rinde des Baumes und erhoffte sich dadurch eine große Erkenntnis. Ganz nach Geräusch trug dieser Mensch nun das Ergebnis in einen kleinen Palm an. Ich war froh, dass ich Zeuge einer so wertvollen Untersuchung an deutschem Laubbestand war. Ich fuhr mit dem Rad weiter…
An einem anderen Tag (heute) war es draußen etwa 20°C. Die Wolken hingen vom Himmel und benetzten unsere Stadt mit ein wenig Wasser – teilweise jedenfalls. Das heutige Wetter kann meine Beobachtung betreffend durchaus wichtig sein (jetzt wäre es wahnsinnig witzig, wenn ich Beobachter hieße, Konstantin Beobachter). Denn heute beobachtete ich auf den Sattel meines Fahrrads geschwungen während des Prozesses des Personeneigentransportes von „zu Hause“ zur „uni“ ein interessantes Detail an dem älteren Teil unserer Bevölkerung: Fast alle Omis haben graue Haare. Nun scheint dies nicht weiter verwunderlich zu sein, da dies bereits seit Jahrthunderten (mitunter auch Jahrtausenden) der Fall ist. Doch: Vielen Omas sind nicht nur die grauen Haare und mangelnde Vielfalt der Kreativität für die Gestaltung selbiger gemein. Heute ist mir doch glatt aufgefallen, dass eine große Mehrheit der Omis ihre Kleidungsfarbe identisch wählt. Ja, liebe Leute, in der heutigen Generation der über 60 (es tut mir Leid liebe Damen, aber das scheint doch das offizielle Alter für eine Omi zu sein, genauso wie man mit 18 als volljährig gilt) die vorherrschende Kleidungsfarbe an Tagen mit 20°C und anteiligem Regen okker, beige oder eine Mischung aus beidem ist. Ich werde diese Beobachtung der über die bisherigen Aspekte der Verhaltensforschung gehenden wissentschaftlichen Arbeiten fortsetzen und an geeigneter Stelle darüber informieren (zum Beispiel: Welche Farbe haben die Badeanzüge der Omis bei 35°C im Schatten an deutschen Stränden von Binnenseen).
Nichtsdestotrotz kommen wir des eigentlichen Themas mit dem obigen Absatz erschreckend nahe. Denn vielleicht ist jemanden ein kleines Detail aufgefallen. Was tut ein Student um Gotteswillen an einem Sonntagnachmittag auf dem Weg zur Uni. Er wird – sobald der Personeneigentransport als beendet gilt – sein Fahrrad anschließen, hoffend, dass es nicht geklaut wird und lernen. Da ich also derzeit mehr lerne als üblich, habe ich auch weniger Zeit Beiträge für diese wundervolle Seite zu verfassen, denn es geht gerade einfach nicht…
Übrigens, der Mensch aus dem ersten Absatz ist eine Frau. Ich hatte die Intention den Leser auf eine Probe zu stellen: Wer hat denn an einen Mann mit kleinem Hämmerchen gedacht, statt einer emanzipierten Frau mit riesem Teil und der Fähigkeit einen mobilen Minicomputer zu bedienen?