

Unsere Zeit in Orsk geht langsam aber sicher dem Ende entgegen. Bald werde ich mich wieder auf anderen Baustellen in Russland herumtreiben, aber vorher müssen wir noch alles Brauchbare sichern und ein bisschen näher an Moskau heranbringen. Dazu werden wir am Wochenende unseren UAZ packen und rund 2000 km Richtung Westen fahren. Der Routenplaner hat uns eine Strecke über Orenburg, Samara, Nichny Nowgorod nach Jaroslawl vorgeschlagen, um die Sache nicht zu anstrengend zu machen, habe wir dafür 3 – 4 Tage eingeplant.
Unser UAZ ist erst gut ein Jahr alt und hat erst 10 000 km auf dem Tacho, aber bis jetzt ist kein Monat vergangen in dem nicht irgendeine Reparatur fällig war (Ölleckagen, Probleme mit der Elektrik, leere Batterie usw.). Ich hoffe nun, dass er jetzt seine Kinderkrankheiten überwunden hat und wir irgendwann Anfang der nächsten Woche Jaroslawl erreichen. Unser UAZ hat einen 2,4 l Benzin Motor und verbraucht so um die 20l Benzin für 100 km, wenn über 100 km/h fährt sind es schon mal 30 l/100 km, darum hat er auch zwei Tanks zu je 40l, Einfüllstutzen dafür sind jeweils links und rechts, was das Tanken sehr problematisch macht, wenn man alleine ist, weil sich die Zapfsäule beim Einhängen der Zapfpistole abschaltet, was dann ein nochmaliges Bezahlen zur Folge hat (In Russland muss man an der Tankstelle bezahlen, bevor man tankt).
Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Uljanowski_Awtomobilny_Sawod


Es beruht auf einem netten Zufall, dass ich hier heute die Arbeiten von Sacco vorstelle.

Es begann vor ca. zweieinhalb Jahren in Neuseeland. Da habe ich mit meinem Vater in einem Hostel geschlafen. Es war das erste Mal, dass ich darüber nachgedacht habe, dass, wenn der alte Herr wieder weg ist, ich irgendwo arbeiten müsse. Also notierte ich mir vorsorglich die Telefonnummer von einem ausgewanderten Deutschen, der in Katikati im Kiwi-Business tätig ist.
Als ich drei Wochen später also Geld benötigte kramte ich seine Telefonnummer hervor und rief ihn an. Er sagte mir, dass ich übermorgen gleich anfangen könne. Das tat ich auch und so pflückte ich drei Wochen lang Kiwis. Natürlich nicht alleine, denn ich traf dort unter anderen Chiaki. Wir verstanden uns von vornherein sehr gut aber nach den drei Wochen brach der Kontakt weitesgehend ab. Glücklicherweise haben wir am letzten Abend noch unsere Facebook-Kontaktdaten ausgetauscht.
Dann passierte erst einmal rund zwei Jahre nichts, das mich Sacco’s Arbeiten irgendwie näher brachte. Zumal ein paar Freunde und ich im letzten Jahr (in Russland) den Entschluss gefasst hatten, im Sommer 2009 nach Vietnam und Kambodscha zu fahren. Dieses Vorhaben wurde dann aber im April 2009 über den Haufen geworfen, da Kai zum einen zu viele Hausarbeiten anfertigten musste und ich eine ungünstig gelegene Prüfung gehabt habe. Somit setzten Kai und ich uns zusammen und überlegten, wohin wir denn stattdessen fahren könnten (es war bereits Juni 2009) und entschlossen uns für eine Japan-Reise.
Daraufhin kramte ich nach alten Kontakten, zum Beispiel dem von Chiaki. Wir schrieben uns Emails und einigten uns auf ein Treffen in Japan. Chiaki nahm uns mit zu sich nach Hause und wir hatten eine unglaublich gute Zeit zusammen. Unter anderem besuchten wir auch das Haus ihrer Eltern, und da gerade Obon-Saison war, kam die ganze Familie nach Hause (Obon ist ein buddhistisches Fest, bei dem an die Schlafenden der Familie gedacht werden und traditionell die Familie aus allen Teilen Japans nach Hause kommt). So auch Sacco. Nach dieser kurzen Beschreibung schließt sich nun der Kreis, denn eines Tages lag auf dem Essenstisch ein Buch mit Skizzen von ihr. Ich fand diese einfachen Strichzeichnung sehr beeindruckend, und damit ihr euch auch selbst überzeugen könnt, verlinke ich nun an dieser Stelle auf Saccos Blog und ihre eingescannten Werke.
Es dürfte den meisten von uns schwer fallen, die Beschreibungen zu lesen, aber die Bilder wirken trotzdem!
Saccos Arbeiten
This was taken near the Asakusa temple. I saw the old couple on sitting on a wall. I tried my best Japanese (after two days my Japanese was incredibly bad!)… But I saw a useful phrase in one book. “Shashi o totto moi deska?” (May I take a picture?). I tried it once “Shashima toto o moi deska?” They looked at me… I tried again. “Sushi o tot mo deskai?” Still they were wondering what I wanted. I just wanted to take a picture of them (“kuso, i thought, it’s very difficult”), so I showed them my camera and said “picture??”. They finally agreed and so this picture was “born”.
Genau diesem ist es zu verdanken, dass ich auf einmal ein neues Design auf den Server geladen habe. Ich denke, dass der Laden jetzt hier etwas aufgeräumter aussieht als zuvor.
Da ich ab Dienstag auch wieder etwas mehr Zeit habe (letzte Klausur wird vorbei sein), komme ich sicherlich auch dazu, den einen oder anderen Artikel zu schreiben, zum Beispiel über den jüngst vergangenen Urlaub in Japan oder immerhin werde ich wenigstens ein paar Bilder präsentieren!
Am Freitag waren Marko und ich in den unglaublichen Weiten der Börde unterwegs und fanden ein schönes Rapsfeld.
Es war gelb und roch nach Raps-typisch eben. Was jedoch eher weniger oft in Rapsfeldern anzutreffen ist, war in diesem Fall ich. Diese Kombination aus Rapsfeld und mir verdient einen eigenen Beitrag.
Et voilá!
Abermals am letzten Schultag. Im Magdeburg Stadtpark macht sich eine Gruppe zwielichtiger Gestalten mit Armen so breit wie Seidenfäden daran, ein paar andere Leute zu provozieren.
Das Resultat ist typisch, wenn im Stadtpark viele Leute unterwegs sind. Man haut sich eben ein weniger herum.
Es handelte sich hierbei allerdings dann weniger um ein leichtest Betätscheln, als um eine wirklich ernsthafte Angelegenheit. Nach wenigen Sekunden war alles vorbei und schluchzende Freundinnen zogen ihre Testosteron-Männer beseite.
Niemand wurde ernsthaft verletzt.
Ein Foto vom letzten Schultag im Stadtpark zu Magdeburg.
Heute suche ich einen Knoten. Einen Knoten, um etwas zu verknoten. Das scheint logisch und Knoten scheinen einfach. Aber genau der Umstand (ich einen Knoten suchend) veranlasste mich dazu, eine Beschreibung darüber abzugeben, wie während unseres Aufenthaltes in Chuzhir am Baikalsee ein WC-Besuch aussah. Mehr…
Heute zum ersten Mal im neuen Jahr wieder ein Foto von Flickr. Dieses Foto spricht für sich. Die Stimmung ist mehr als unterkühlt – diese weißen Fliesen und die Badewanne voll Blut. Erinnert ein wenig an Saw.
N achdem die üblichen Tage vorbei sind, während denen man sich mit totem Getier vollstopft (werden Vegetarier während dieser Tage schwerer?) und man sich nun wundern mag, ob die Pfunde bis zum Sommeranfang wieder weg sind, stelle ich einfach mal ein paar Bilder aus diesen weihnachtlichen Tagen hier hinein. Mehr…
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